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Solidarität gegenüber Hoteliers und Gastronomen in den betroffenen Flutgebieten

22.10.2021

 Nachdem im Sommer doch einige Hoteliers von der Flutkatastrophe betroffen waren, hat der Dehoga Verband zu einer deutschlandweiten Spendenaktion aufgerufen. Anträge für eine Auszahlung der Spenden können bis zum 30. November gestellt werden. Diese sollen auch so schnell wie möglich ausgezahlt werden.

 

„Das Jahrhundert-Hochwasser bedeutete für viele Kolleginnen und Kollegen in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz eine Katastrophe nicht gekannten Ausmaßes – und das nach den kräftezehrenden Pandemie-Monaten“, sagt Guido Zöllick, Präsident des DEHOGA Bundesverbandes.

 

Menschen gingen in den Fluten verloren, ganze Häuser und Hotels wurden zerstört. Die Existenz der betroffenen Hoteliers und Gastronomen hängt am seidenen Faden. „Die Auswirkungen sind verheerend. Noch immer wissen viele Unternehmer nicht, wie es weitergeht. Umso dankbarer sind wir für die große Resonanz auf unsere Spendenaktion und die damit gezeigte Solidarität und Hilfsbereitschaft der Branche und ihrer Partner.“

 

Spenden sind jedoch einige zusammengekommen. Rund 591.080,79 Euro (Stand 15. Oktober) zählt das offizielle Spendenkonto. „Im Namen der von der Flutkatastrophe betroffenen Hoteliers und Gastronomen gilt unser großes Dankeschön den 496 Spendern aus dem Gastgewerbe und der Zulieferindustrie.

Stellvertretend für alle Spender hob Zöllick das großartige Engagement der METRO und der One Foundation, eine Stiftung der Motel One Group, hervor. Von der METRO seien 200.000,00 Euro und von der One Foundation 100.000,00 Euro auf das Spendenkonto eingezahlt worden.

 

„Die lokale Gastronomie ist nach zwei harten Corona-Lockdowns durch die Flutkatastrophe erneut schwer getroffen. Es ist uns ein Herzensanliegen, einen Beitrag für den Wiederaufbau der Branche zu leisten. Der DEHOGA Fonds ist ein enorm wichtiges Instrument für pragmatische, finanzielle Hilfe für das Gastgewerbe – zugleich sendet er das Signal eines starken Rückhalts an die betroffenen Unternehmerinnen und Unternehmer“, sagt Volker Schlinge, Geschäftsführer und Arbeitsdirektor METRO Deutschland.

 

„Mir hat besonders imponiert, welche Kräfte in der Branche trotz der Corona-Pandemie unmittelbar nach der Katastrophe aber auch jetzt noch freigesetzt wurden, um Betroffenen aus der Bevölkerung und der Branche mit Essen, einem Dach über dem Kopf, Sach-, aber auch Geldspenden zur Seite zu stehen. Jetzt geht es darum, wieder eine Perspektive zu schaffen. Deshalb freue ich mich sehr, dass wir jetzt mit Geldern aus der DEHOGA-Spendenaktion weiter individuell unterstützen und einen kleinen Beitrag hierzu leisten können“, betont Patrick Rothkopf, Präsidiumsmitglied im DEHOGA Nordrhein-Westfalen und Vorsitzender im Kreis Euskirchen, einem der am meisten betroffenen Landkreise in Deutschland, anlässlich einer Presseveranstaltung in Bad Münstereifel.

 

Welche Hilfsbereitschaft hiermit dargelegt wird ist unfassbar. Hier kann man sagen, in dieser Branche hilft einer dem anderen wo es nur geht.

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