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Berliner Gastro- und Hotelbranche steht ein harter Winter bevor

06.10.2020

In Berlin liegen die Nerven brach.

Ein überdurchschnittliches Infektionsgeschehen und Fehler in der Politik, als auch zu lasches Umgehen mit den Vorona Vorgaben machen Berlin zu einem Corona Hotspot. Mit über 40 Inzidenz auf sieben Tage (Stand 05.10.2020) nähert sich die größte Stadt Deutschlands der 50er Marke. Schon jetzt sind 4 Berliner Bezirke über der höchsten Warnstufe.

Doch warum?

 

Berlin hat sich nicht ausreichend mit der Umsetzung der Corona Maßnahmen auseinander egsetzt.

In Bars, auf öffentlichen Plätzen, überall ist Berlins Partyszene zu schnell und voreilig wieder in den Vor Corona Modus zurückgekehrt. Die Quittung dafür ist jetzt offensichtlich. So wird die Berliner Gastro- und Hotelbranche einen langen, schmerzhaften Winter erleben. Laut einigen Aussagen befindet sich diese Branche in Berlin im freien Fall. Wieviele der Unternehmen es wirklich durch die Krise schaffen ist offen. "Wenn wir jetzt nicht handeln, landen wir wieder in einem Lockdown" so die Worte von Michael Müller, regierender Bürgermeister von Berlin.

 

Doch was, wenn niemand darauf hört? Bars halten sich nicht an Corona Maßregeln, feierwütige Jugendliche und Erwachsene feiern trotz oder zum Trotz der mahnenden Worte. Ohne das Verständnis und ohne die geforderte Disziplin der Menschen, kann man wohl nicht wirklich viel machen, außer eben "harte Einschränkungen". Wer nicht vernünftig von sich aus handelt, der muss sich dann schließlich mit weiteren Einschnitten für alle anfreunden. Traurig, ein paar wenige sorgen für Einschränkungen für alle.

 

Berlin auf jeden Fall wird sich beweisen müssen, und ob dann nach der Pandemie noch der Ausspruch "Berlin, the City never sleep" passt und stimmt, zeigen die nächsten Monate, denn ohne Gatro., Veranstaltungs und Hotelbranche ist Berlin nicht mehr das was es war.

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